Allgemeine Informationen

Vertrauen in den Makler: Immobiliencard der Wirtschaftskammer

Der Konsument soll so sofort erkennen können, ob ihm ein Spezialist gegenübersteht, der entweder selbst die Gewerbeberechtigung oder aber ausgebildeter Mitarbeiter eines entsprechenden Unternehmens ist. So können sich Immobiliensuchende vergewissern, ob Sie es mit einem Profi zu tun haben, der etwa im Falle einer nachteiligen Falschberatung über die nötige Berufshaftpflichtversicherung verfügt.

Besseres Image für die Branche

Auf der Onlinedatenbank der WKO kann der Kunde nun sein Gegenüber auf die nötigen Voraussetzungen wie z.B. den Gewerbeschein prüfen. Die Initiative ist derzeit EU-weit einzigartig und soll auch die Bemühungen um Transparenz und geschlossen-seriöses Auftreten der Branche widerspiegeln, wie Fachverbandsobmann Thomas Malloth betont:

„Mit der Immobiliencard haben wir endlich die Möglichkeit uns am Markt einfach, transparent und unmittelbar nachvollziehbar als legitimierte Immobilienprofis auszuweisen. Jahre der Investition in Ausbildungsschienen bis hin zu den Universitäten haben sich somit gelohnt gemacht". 

 

www.immobiliencard.at 

 

 

Laut der Standesregeln für Immobilientreuhänder müssen wir mindestens vier Fortbildungstage im Jahr belegen.  

Der Energieausweis

Der Energieausweis soll Käufern und Mietern bei der Auswahl der Immobilie helfen und eine Vergleichbarkeit herstellen. Der Energieausweis ist mit dem Typenschein Ihres Autos vergleichbar. Viele interessante Kennwerte Ihres Hauses sind darin enthalten, wie zum Beispiel der zu erwartende Heizenergieverbrauch. Je nach Bundesland sind die Berechnungsmodelle etwas unterschiedlich. Der wichtigste Kennwert ist aber in jedem Energieausweis enthalten: Die Energiekennzahl für Ihr Haus (=der spezifische Heizwärmebedarf). 

Der "Gesamt-Energie-Effizienz-Faktor" (fGEE) ist seit 2012 in neuen Ausweisen angeführt und stellt einen Vergleichswert mit einem Referenzgebäude dar. Der Energieausweis muss von einer befugten und qualifizierten Person ausgestellt werden. Der Energieausweis ist 10 Jahre gültig. Mehr Information finden Sie unter www.energieausweis.at

Immobilienertragsteuer

Allgemeines zur Immobilienertragsteuer

Die Spekulationsfrist von grundsätzlich zehn Jahren (in diesem Zusammenhang wird oft fälschlicherweise von einer Spekulationssteuer im Sinne einer eigenen Steuer gesprochen) wurde abgeschafft. Daher unterliegen ab 1. April 2012 grundsätzlich sämtliche Gewinne aus der Veräußerung von Grundstücken der Einkommensteuerpflicht.

Als Grundstücke gelten

  • Grund und Boden,
  • Gebäude und
  • grundstücksgleiche Rechte (z.B. Baurechte).

Auch Eigentumswohnungen fallen unter den Grundstücksbegriff.

Die bisherige zehnjährige Spekulationsfrist hat aber noch insofern Bedeutung, als für "Alt-Grundstücke", das sind die meisten vor dem 31. März 2002 angeschafften Grundstücke, normalerweise nur eine moderate Einkommensteuer von 3,5 Prozent des Veräußerungserlöses anfällt. Dies entspricht der Steuerbelastung der Käuferin/des Käufers mit Grunderwerbsteuer.

Von der Besteuerung ausgenommen bleiben weiterhin insbesondere der Hauptwohnsitz der Veräußererin/des Veräußerers sowie selbst hergestellte Gebäude.

Mehr Information unter: https://www.help.gv.at/Portal.Node/hlpd/public/content/242/Seite.2420000.html